KLIMADECKE

DECKENKÜHLUNG

DAS platzsparende Produkt der Zukunft. Die Deckenheiz- und Kühlsysteme von T4 SYSTEMS.

Das ideale Raumklima ist eines der herausforderndsten Themen! Nicht nur in Büros sondern auch in Privathäusern sind Klimadecken von T4 Systems eine optimale Möglichkeit, den Komfort und somit auch die Produktivität zu steigern.

Am effektivsten ist diese Art der Klimatisierung in der obersten Geschossdecke, da sie die durchdringende Wärme von außen schon im Keim erstickt. So kann der Raum sich erst gar nicht überhitzen. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf Ihre Betriebskosten aus sondern auch die Behaglichkeit wird merklich erhöht. 

Bei klassischen Kühlsystemen die auf Kühlung der Luft basieren, werden die umschließenden Flächen im Sommer immer wärmer und die Luft muss immer kälter werden um dies zu kompensieren. Dass die Behaglichkeit darunter leidet ist leicht nachzuvollziehen.

Ziel ist es, ein homogenes Wärmefeld im Raum zu erzeugen. Die Wärmestrahlung der erwärmten Wände sorgt für maximale Behaglichkeit und eine ideale Raumtemperatur der ansonsten oft überheizten Räume. Im Gegensatz zur Fußbodenheizung erfolgt keine Aufwärmung der Fußsohlen, somit bleibt die physiologisch wichtige Entwärmung des Körpers über die Sohlen gewährleistet. Der vertikale Temperaturverlauf im Raum ist als ideal anzusehen – es entsteht eine gleichmäßige, gesunde Wärme. Die Kunststoffrohre mit 12 mm Durchmesser ermöglichen ein spontanes Regelverhalten, das eine schnelle und präzise Anpassung der Temperatur zulässt. Auch bei der Kühlung gibt es bei der Klimaplatte T4 KPI viele Vorteile. Denken Sie nur an die kühlen Mauern eines alten Klosters im Sommer – kein Luftzug, nur Strahlungskälte. Das Wandtemperiersystem T4 KPI ist für jedes Warmwasser-Heizgerät geeignet und kann besonders zur Nutzung von Solarenergie, Wärmepumpen oder Brennwerttechnik eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die einzelnen Räume unabhängig voneinander reguliert werden können. 

Klimaplatte
Klimaplatte
Klimaregister

Die Funktion

PB Rohre werden in hochverdichtete Gipsfaserplatten eingearbeitet und bilden so eine ideale Kombination aus ökologischem Material mit hoher Dichte und gutem feuchtigkeitsregulierendem Effekt. Die Rohre werden eingefräst um somit eine ideale Reaktionszeit und Verbindung mit dem Werkstoff herzustellen.

Nach dem Verbau wird kaltes Wasser durch die Rohre geschickt, um die Oberflächentemperatur zu reduzieren und somit eine angenehme Kältestrahlung im Sommer zu erzeugen. Für extrem hohe Anforderungen und lange Wärmephasen kann das System auch noch durch Wandflächen ergänzt werden und somit ein Klima wie im Weinkeller erzeugen. Entscheidend ist nicht die Raumlufttemperatur, sondern die angenehm kühlen Umschließungsflächen, die es dem Körper ermöglichen, die Wärme optimal abzuführen.

Deckenkühlung

Die intelligente Lösung für modernes Raumklima

Warum es sinnvoller ist, über die Decke zu kühlen – und warum die Wand eine bessere Alternative als der Boden darstellt.

Moderne Gebäude benötigen nicht nur effiziente Heizsysteme, sondern auch durchdachte Kühlkonzepte. Dabei wird zunehmend auf Flächenkühlung gesetzt – insbesondere über die Decke. Warum? Weil sie physikalisch, physiologisch und wirtschaftlich klare Vorteile bietet. Auch Wandflächen können sinnvoll zur Raumkühlung eingesetzt werden – der Boden hingegen ist meist die ungünstigste Lösung.

Die Vorteile der Klimadecke

1. Behaglichkeit durch Strahlungskühlung​

Die Deckenkühlung wirkt über Wärmestrahlung – ein natürlicher Wärmeentzug vom Körper ohne Luftzug. Auch die Wandkühlung kann diesen Effekt erzeugen, wenn ausreichend Fläche zur Verfügung steht. Die Bodenkühlung dagegen hat nur geringe strahlungsaktive Wirkung, da sie nur einen kleinen Teil des Körpers erreicht.

Vorteil Decke
Gleichmäßiger Kühleffekt über die gesamte Aufenthaltszone.

Vorteil Wand
Spürbare Kühlung auf Körperhöhe bei richtiger Platzierung.

2. Luftbewegung ohne Zugerscheinung

Kühle Luft sinkt – ein Effekt, den Deckenkühlung optimal nutzt. Wandkühlung kann diesen Effekt ebenfalls teilweise erzeugen, während bei Bodenkühlung die Luft in Bodennähe liegen bleibt. Das führt häufig zu unangenehmer Luftschichtung: unten kühl, oben warm.

Vorteil Decke
Zugfreie, gleichmäßige Konvektion von oben nach unten.

Vorteil Wand
Natürliche Abkühlung entlang der Wandflächen.

3. Taupunktsicherheit

Deckenflächen sind in der Regel gut durchlüftet und trocken – die Gefahr von Kondensat ist gering. Auch Wandflächen sind in dieser Hinsicht sicherer als der Boden. Dort kann durch verdeckte Bereiche (z. B. Teppiche, Möbel) schnell Feuchtigkeit entstehen – mit Schimmelrisiko.

Vorteil Decke/Wand
Höhere Betriebssicherheit bei wechselnder Luftfeuchte.

Nachteil Boden
Höheres Kondensationsrisiko.

4. Konstruktive Integration

Decken und Wände sind meist einfacher nutzbar als der Boden, da sie weniger durch Möbel, Beläge oder Lastanforderungen eingeschränkt sind. Besonders im Bestand bietet die Wandkühlung oft eine praktikable Nachrüstlösung.

Vorteil Wand (im Bestand)
Geringer Eingriff in die Gebäudestruktur.

Vorteil Decke (im Bestand)
Ideale Fläche mit höchstem Wirkungsgrad.

Zusätzlicher Vergleich

Wandkühlung als Alternative

Kriterium Deckenkühlung Wandkühlung Bodenkühlung
Wärmestrahlung Sehr wirksam Mittel bis gut (je nach Platzierung) Gering (nur an den Füßen)
Komfortempfinden Hoch Gut Eingeschränkt
Luftverteilung Natürlich, effektiv Teilweise unterstützend Ungünstig (Schichtung)
Taupunktsicherheit Hoch Hoch bis mittel Gering
Flächennutzung Ideal bei freien Decken Abhängig von Möblierung Oft stark eingeschränkt
Nachrüstung Eingeschränkt möglich Gut möglich (auch im Bestand) Aufwendig
Physiologische Wirkung Gleichmäßig auf den ganzen Körper Besonders auf Oberkörper Nur auf Füße/Beine

Fazit Vergleich Kühlungen

T4 Trio Klimaboden mit extrem geringer Aufbauhöhe – ideal zum Nachrüsten bei der Altbausanierung.

BODEN

-

Nur bedingt empfehlenswert, vor allem bei begrenztem Kühlbedarf und hohem Feuchteschutz.
Installierte Wandheizung von T4 Systems für behagliche Strahlungswärme ohne Staubaufwirbelung.

WAND

+

Gute Alternative bei eingeschränkter Decke oder im Bestand.
Moderne Deckenkühlung und Deckenheizung für zugluftfreie Temperaturregulierung im Schlafzimmer oder Büro.

DECKE

+++

Höchste Kühlwirkung, effizient und komfortabel.

Das Flächenkühlsystem T4 KPI

Die Platten sind kostengünstig und fachgerecht mittels Spezialschrauben auf einer für den trockenen Innenausbau geeigneten Unterkonstruktion zu montieren. Die Verarbeitung erfolgt nach den Regeln der Technik, sowie unter Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien.

Die Platte

Mit nur 18 mm ist die T4 KPI ein ideales Produkt für die Sanierung. Das Grundmaterial der T4 KPI ist ein Gemisch aus Gips und Zellulose, das mittels Wickel- und Pressverfahren und der Zugabe von Wasser zu einer Gipsfaserplatte verarbeitet wird. Die Verarbeitung erfolgt ohne weitere Zugabe von Bindemitteln und wird ausschließlich durch den hohen Druck zu stabilen Platten gepresst, getrocknet, beidseitig oberflächenhydrophobiert und auf die benötigten Formate zugeschnitten. Die Qualität und Güte der Platten wird durch ständige Eigenüberwachung, Labortests und amtliche Materialprüfanstalten sichergestellt, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten. Sie können universell als Bau-, Feuerschutz und Feuchtraum-Platten eingesetzt werden und sorgen zudem für ein gutes Raumklima, da sie baubiologisch geprüft sind. Die von T4 Systems verarbeiteten Platten enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe.

Das T4-Polybutenrohr mit 12 x 1,3 mm ist sauerstoffdicht nach DIN 4726.

  • Sehr flexibel durch den Grundwerkstoff Polybuten
  • Geringe Längenausdehnung
  • Sehr kleiner Biegeradius möglich
  • Sehr geringes Kriechverhalten
  • Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen möglich
  • Durch die hohe Rohrqualität und engen Toleranzen sind verschiedene Verbindungstechniken, wie Press- und Steckverbindungen möglich
  • In Verbindung mit Gipsfaserplatten ist eine VL Temperatur bis zu 60°C möglich

Bevor der Druck in der Anlage gesichert wird, muss der Spülvorgang erfolgreich abgeschlossen sein. Jeder Heizkreis wird einzeln für ca. 3 bis 5 min gespült. Anschließend wird die Anlage auf Dichtheit geprüft und eine Druckprobe laut Prüfprotokoll durchgeführt.

Der Prüfdruck muss das Doppelte des Betriebsdruckes, mindestens aber 6 bar betragen.

(Siehe Druckprüfprotokoll)

  • Rohrwerkstoff Polybuten
  • Rohrfarbe Orange
  • Rohr-Dimension 12 x 1,3 mm
  • Außendurchmesser 12 mm
  • Innendurchmesser 9,4 mm
  • max. Betriebsdruck 3 bar
  • max. Betriebstemperatur 95°C
  • min. Biegeradius 60 mm
  • Wasserinhalt 0,0694 l/m
  • Längenausdehnungskoeffizient 1,3 x 10 1/K-4
  • Dichte 0,925 g/cm³
  • Oberflächenrauhigkeit (innen) 0,007 mm
  • Wärmeleitfähigkeit bei 20°C 0,22 W/mK
  • Streckenspannung 17 – 20 N/mm²
  • Reißfestigkeit 40 N/mm²
  • Reißdehnung 320 %
  • E-Modul bei 20°C 450 N/mm²
  • Sauerstoffdichtheit gem. DIN 4726
  • (mit koextrudierter Einheit= g/m³.d EVOH-Beschichtung) Wert = < 0,1

T4 KPI

Systemeigenschaften

  • Klimaplatte (Gipsfaserplatte) mit integriertem PB Rohr 12 x 1,3 mm für die Wandmontage im trockenen Innenausbau
  • Plattenstärke 18 mm – Rohrabstand 7,75 cm (=13 lfm/m²)
  • Sauerstoffdichtes PB Rohr 12 x 1,3 mm, max. Betriebstemperatur 95°C bei 4 bar Druck
  • max. Systemtemperatur bei Anwendungen im Gipsfaserbereich 55°C Dauerbelastung
  • Serielle Anbindung von mehreren Klimaplatten ist möglich (in Reihe geschaltet)
  • Alle Klimaplatten können miteinander kombiniert werden
  • Die Platten sind werkseitig verspachtelt, die Verlegung erfolgt mit der unbearbeiteten Plattenseite zum Raum hin.

Grundforderung für ein behagliches Raumklima das ganze Jahr:

  1. Raumtemperaturen dürfen bedingt durch die Jahreszeit in langen Zyklen schwanken, jedoch nicht schnell und häufig.
  2. Wärmetauschende Flächen die für den Heizbetrieb und Kühlbetrieb eingesetzt werden sollen so groß wie möglich sein, der Temperaturunterschied zwischen der mittleren Wassertemperatur und der Raumtemperatur soll so klein wie möglich sein.
  3. Mechanische Belüftungsanlagen sollen nicht zum Heizen und Kühlen verwendet werden, sondern ausschließlich für die Lufthygiene (Austausch von verbrauchter Luft)

 

Zu berücksichtigen ist:

  1. Dass Menschen sich bei Außentemperaturen zwischen 34°C bis 40°C nur sehr leicht und sommerlich kleiden.
  2. Betreten Sie so aus 34°C bis 40°C kommend einen Raum von 26°C, so wird diese Temperatur als frisch empfunden.
  3. Größere Unterschiede würden vom Organismus als Schock empfunden und zu Erkrankungen führen.

Die T4 KPI als Deckenheizung & Kühlung

Es ist zu empfehlen, die Montage der zu und Ableitungen vor Montage der gesamten Unterkonstruktion durchzuführen. Die Anschlusspunkte können vorab aus dem Verlegeplan abgelesen und an der Rohdecke markiert werden. Die Verbindung der integrierten PB Rohre 12 x 1,3 kann mittels Steck- oder Pressverbinder erfolgen. Es ist zu beachten dass eine Rohrlänge von 80 lfm inkl. Verbindungsleitungen zum Verteiler nicht überschritten wird.

Klimadecke

Montage der Platten

Grundlage

Die Klimaplatten werden auf Paletten auf die Baustelle geliefert und nach Verlegeanleitung bzw. hydraulischem Verlegeplan vor Ort montiert. Hierbei müssen sämtliche Deckenauslässe, Beleuchtung usw. berücksichtigt werden. Bei Verwendung der T4 KPI als Deckenplatte ist ein Verlegeabstand der Unterkonstruktion von 62 cm vorgesehen. Die Platten werden mittels Gipsfaserschrauben an die Montagelattung geschraubt. Es ist das Gesicht der Platten von 20 kg/m² zu beachten. Es ist ein Schraubabstand von maximal 30 cm einzuhalten. Die Verbindung der Platten erfolgt mittels Fugenkleber. Anschließend wird die Fläche verspachtelt und in der gewünschten Farbe gemalt.

Die Unterkonstruktion für die Klimadecke muss die vorgegebene Lastklasse für Noniusabhänger erfüllen, die Montage der Unterkonstruktion wird von Innenausbaufirmen durchgeführt. Die Unterkonstruktion besteht aus verzinken CD-Profilen (Traglattung, Montagelattung, U-Profil, Noniusabhänger) Die Abhänghöhe wird den baulichen Gegebenheiten individuell angepasst, wobei eine Mindestabhängtiefe von 22 cm erforderlich ist. Es wird von einer Raumhöhe von 2,70 bis 2,80 m ausgegangen (Unterkante Klimadecke)

  • Unterkonstruktion (Trockenbaufirma laut Verlegplan)
  • Anbringen der Klimaplatte T4 KPI (Trockenbaufirma laut technischer Anleitung)
  • Hydraulischer Anschluss (Installateur)
  • Füllen und Spülen der Anlage (Installateur)
  • Druckprüfung (Installateur)
  • Anbringung der Blindplatten (Trockenbaufirma)
  • Inbetriebnahme der ganzen Anlage und zusätzliche Dichtheitsprobe (Installateur)

Der Heiz- Kühlkreisverteiler sollte bestenfalls zentral positioniert werden, jeder Kreis wird mit einer Anbindeleitung T4 Systems Polybuten Rohr 12 x 1,3 mm versorgt. Die Leitung muss isoliert werden. In jeden Raum muss ein Taupunktwächter an der Vorlaufleitung montiert werden um vor Kondensation zu schützen, wobei eine Revisionsöffnung im Bereich des Taupunktwächters erforderlich ist. Eine aktive Fläche von 80% der Grundfläche gilt als Vorgabe.

Die Klimaplatten werden auf einer bauseitig gefertigten Unterkonstruktion angebracht. Eine Kantenverklebung der Klimaplatten und Blindplatten mit Fugenkleber ICEMA ist erforderlich. Der Kleber muss ca. 24 h aushärten und kann dann mit einer Spachtel abgetrennt werden. Anschließend kann die Klimadecke vollflächig mit Fugenspachtel verspachtelt werden. Als Vorbeugung gegen Risse kann hier ein Glasgewebeband eingebracht werden. Bei diesen Arbeiten darf die Klimadecke keinesfalls heizen bzw. kühlen. Die Unterkonstruktion muss so ausgelegt sein, dass sie eine Traglast von 26 kg/m² standhält. Es gelten die Verlegerichtlinien des verwendeten Produktes. Es ist zu beachten, dass es bei aktiven Decken zu Dehnungen kommen kann und daher eine Schatten- oder Dehnfuge vorzusehen ist. Um Dehnungsrisse zu vermeiden muss ab einer Länge von 10 Meter eine Dehnfuge gebildet werden. Der Anschluss an das Mauerwerk muss mit einer Dehnfuge hergestellt werden.

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